Die Norm EN 520+A1:2009 legt die technischen Anforderungen an Gipsplatten für Bauzwecke fest. Sie klassifiziert die Platten nach Typen (A, H, E, F, D, R, I, P) entsprechend ihren Eigenschaften (Wasseraufnahme, Feuerbeständigkeit, Dichte, mechanische Festigkeit, Härte usw.). Sie bestimmt die Mindestanforderungen hinsichtlich Biegefestigkeit, Abmessungen, Toleranzen, Wasserdampf- und Luftdurchlässigkeit, Wärmeleitfähigkeit und Wasseraufnahme. Die genormten Prüfverfahren umfassen insbesondere die Prüfung der Biegefestigkeit, der Oberflächenhärte, der Dichte, des Zusammenhalts des Plattenkerns bei hohen Temperaturen und der Scherfestigkeit sowie Maßprüfungen. Die Norm beschreibt außerdem die Verfahren zur Probenahme, Konformitätsbewertung und werkseigenen Produktionskontrolle sowie die Bezeichnung, die CE-Kennzeichnung und die Bedingungen für die Klassifizierung des Brandverhaltens gemäß den Euroklassen.